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Montag, 12.06.2006

Bloggs bei EBAY

Zwei Hilfeseiten deuten es schon an: EBay wird seinen Mitgliedern bald auch Blogs und Wikis anbieten, die mit Inhalten gefüllt werden können. Damit versucht eBay, sein Angebot zu einem sozialen Netzwerk auszubauen, in dem sich Verkäufer und Käufer finden und austauschen können.
Die eBay-Blogs könnten beispielsweise parallel zu einem eBay-Shop betrieben werden oder um persönliche Erfahrungen zu veröffentlichen bzw. einem Sammler eine Plattform zu bieten. Das Adress-Schema ist vorgegeben und besteht aus "blogs.ebay.com" und dem Usernamen.

Das Blog kann der Hilfeseite nach auch optisch individualisiert werden - entweder mit Hilfe bereitgestellter Themes oder per CSS. Stichwörter zu den Beiträgen (Search Tags) bieten eine bessere Strukturierung der Inhalte. Bei einer Suche werden Einträge, die passende Stichwörter tragen, dann exponiert dargestellt. RSS-Funktionen sollen ebenfalls bereitgehalten werden.

Die eBay-Wikis sollen ebenfalls von "eBayanern" gefüllt und ergänzt werden. Die Themenwahl ist frei und unterliegt den Inhaltsrichtlinien von eBay. Das Unternehmen behält sich vor, Inhalte zu löschen und Anwender zu sperren, die sich daran nicht halten.

Die Integration von Skype dürfte auch nicht mehr lange auf sich warten lassen, zumindest wird Skype schon auf den Hilfeseiten erwähnt.

Noch sind die beiden Funktionen nicht freigeschaltet worden. Es gibt jedoch schon ein eBay-Wiki zum Entwicklertreffen vom 10. bis 12. Juni 2006 in Las Vegas. Vermutlich werden die neuen Funktionen dort angekündigt.

Gefunden auf Golem.de

Mittwoch, 03.05.2006

Telefonanlagen in allen Lebenslagen

So, heute wollte ich mich mal wieder melden, denn ich habe endlich mal was ganz anderes gemacht.
Heute habe ich eine Telefonanlage eingerichtet. Zunächst ging es mal darum die Richtige Anlage auszusuchen, der Kunde hatte schon mal auf unserer neuen Internetsite in einem Formular geschrieben was er so alles von der Anlage erwartete.
War schon ne ganze Menge. Mein Chef lies mich mal ein paar Anlagen daraufhin überprüfen ob sie den Anforderungen des Kunden entsprachen. Ich habe mir also eine Liste genommen mit folgenden Anlagenherstellern, AGFEO, Telekom, DETEWE, Auerswald, Siemens, Alcatel und Euracom.
Meine Wahl viel letztendlich bei einer DETEWE TK-Anlage, Modell 130.
Warum erzähle ich dann das nächste mal.
So, zunächst musste ich mal die Komponennten zusammen stellen, denn neben ganz normalen Analogen Telefonen sollten auch 3 Systemtelefone eingesetzt werden und auch noch 3 DECT Telefone (das sind die Schnurlosen Telefone).
Also habe ich die einzelnen Komponennten aus dem Lager geholt und die Telefonalage zusammengeschraubt. Als nächstes sollte die Anlage "vorprogrammiert" werden, doch auch davon berichte ich beim nächsten mal.

Also bis dahin
Euer Telefonmann

Montag, 01.05.2006

1blu vermarktet DSL-Anschlüsse

1blu vermarktet DSL-Anschlüsse

Der Webhoster 1blu steigt in die Vermarktung von DSL-Anschlüssen ein. Das Unternehmen vertreibt DSL-Anschlüsse von Arcor. Der von 1blu beworbene 2-MBit/s-Anschluss inklusive Flatrate für DSL und Telefonate ins deutsche Festnetz kostet 44,85 Euro monatlich. Obendrein erhält der Kunde bei Bestellung über 1blu das Webhosting-Paket Homepage Unlimited mit 1000 MByte Speicherplatz, vier Domains und unbeschränktem Traffic für ein Jahr kostenlos. Das Webhosting-Angebot lässt sich mit anderen Arcor-Tarifen kombinieren, beispielsweise der neuen Telefonflatrate für 12 europäische Länder.
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Die Hosting- und DSL-Angebote haben jeweils eine Laufzeit von einem Jahr und können anschließend unabhängig voneinander gekündigt werden. Das Webhosting-Paket von 1blu kostet nach Ablauf des ersten Jahres 6,90 Euro monatlich. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Ende der Mindestvertragslaufzeit. Danach gilt bei gleicher Kündigungsfrist eine Vertragslaufzeit von sechs Monaten für das Webhosting-Paket und drei Monaten für den DSL-Anschluss von Arcor. (uma/c't)

Quelle: heise.de

Freitag, 28.04.2006

USA wollen Zugriff auf Verbindungsdaten der EU



Die heftig umstrittene EU-Richtlinie zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internet-Verbindungsdaten hat noch vor ihrer Umsetzung in den Mitgliedsstaaten Begehrlichkeiten auf der anderen Seite des Atlantiks geweckt. Laut einem Protokoll über ein informelles Treffen zur inneren Sicherheit zwischen hochrangigen EU-Vertretern und Mitgliedern der US-Regierung Anfang März in Wien zeigte die amerikanische Seite dabei Interesse daran, in den bald von Telekommunikationsanbietern in der EU vorzuhaltenden Datenbergen schürfen zu dürfen. Die US-Teilnehmer hätten zu erkennen gegeben, heißt es in dem von der britischen Bürgerrechtsorganisation Statewatch veröffentlichten Papier (PDF-Datei), dass man erwäge, ?die einzelnen Mitgliedsstaaten zu ersuchen, die auf der Basis der vor kurzem angenommen Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gesammelten Daten auch für sie zugänglich zu machen?. Anzeige Das Ansinnen ist brisant, da in Mitgliedsstaaten wie Deutschland im Moment heftig über die Frage diskutiert wird, wer in welchen Fällen Zugriff auf die sensiblen Verbindungs- und Standortdaten haben soll. Die EU-Datenschutzbeauftragten haben gerade gefordert, die Informationen nur Ermittlern zur Verfolgung schwerer Straftaten zur Verfügung zu stellen. Generell gaben Kritiker der Befürchtung Ausdruck, dass sich die pauschale Überwachungsmaßnahme zu einem Fass ohne Boden entwickeln würde. Die anwesenden Vertreter der EU-Kommission sowie der derzeitigen österreichischen und der kommenden finnischen Ratspräsidentschaft hatten dem Plan der US-Seite jedoch wenig entgegen zu setzen.
Laut dem Protokoll antworteten sie, dass die auf Vorrat gehaltenen Telekommunikationsverbindungsdaten den USA im gleichen Rahmen zur Verfügung stehen würden wie alle von bestehenden multilateralen Strafverfolgungsabkommen erfassten Daten. Die Kommission wolle zu diesem Thema, das am Rande von Gesprächen über gemeinsame Strategien zur Bekämpfung der Nutzung des Internet durch Terroristen und andere Extremisten zur Sprache kam, aber noch ein Expertentreffen durchführen. In den USA selbst gibt es bislang keine Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung. Dortige Provider praktizieren stattdessen in Absprache mit Ermittlern das ?Quick Freeze?-Verfahren, bei dem Verbindungsdaten nur in konkreten Verdachtfällen für einen bestimmten Zeitraum aufbewahrt werden. Schwere Bedenken äußerten die US-Regierungsvertreter, die aus dem Außen-, Heimatschutz- und Justizministerium stammten, über mögliche negative Auswirkungen des geplanten EU-Rahmenbeschlusses über den Datenschutz im Bereich der inneren Sicherheit. Mit dem Gesetzesvorhaben will Brüssel die Rechtmäßigkeit beim Austausch von Daten durch Strafverfolger gewährleisten. Es soll sichergestellt werden, dass nur berechtigte internationale Stellen und Drittländer für spezielle rechtmäßige Zwecke auf vorhandene Informationen zugreifen können.
Diese müssen laut dem Entwurf selbst über einen ?angemessenen Datenschutz? verfügen. Dies geht den USA deutlich zu weit. Die EU-Präsidentschaft versuchte die transatlantischen Gesprächspartner aber zu beruhigen, dass bestehende Abkommen nicht von der neuen Gesetzgebung betroffen wären. Zudem seien sich die Mitgliedsstaaten noch nicht einig, ob der auch als Korrektiv für die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gedachte Rahmenbeschluss überhaupt erforderlich sei. Mit zur Sprache kam auch das heftig umstrittene Abkommen zwischen der EU und den USA zur Übergabe von Flugpassagierdaten. Hier lobte die US-Delegation, dass zumindest bereits drei europäische Fluglinien die begehrten Informationen über Reiseziele, verwendete Zahlungsformen oder Essensvorlieben von sich aus im so genannten Push-Verfahren an die US-Behörden weiterleiten. Die EU-Seite schnitt zudem das heikle Thema an, dass der vom EU-Parlament angerufene Europäische Gerichtshof das Abkommen für rechtswidrig erklären oder zumindest einschränken könnte. Auf derlei Spekulationen wollten sich die US-Gesandten nicht einlassen. Man habe aber die Zoll- und Grenzschutzbehörde inzwischen darüber aufgeklärt, für welche Zwecke die Passagierdaten eigentlich verwendet werden dürfen. Darüber hinaus erläuterten die EU-Vertreter Schutzmechanismen wie die ?Basic?- und ?Extended Access Control?-Techniken zur besseren Absicherung der auf den neuen E-Pässen gespeicherten biometrischen Daten. Sie betonten, dass für das Auslesen der verwendeten RFID-Chips spezielle Gerätschaften erforderlich seien. Gleichzeitig wollte die EU-Seite wissen, was es mit Plänen der USA zur Abnahme aller zehn Fingerabdrücke bei der Einreise in die USA im Rahmen des ?US Visit?-Programms (United States Visitor and Immigrant Status Indicator Technology) oder der Aufnahme in Pass- und Visa-Dokumente auf sich habe. Die US-Delegation bestätigte, dass diese Möglichkeit untersucht werde. Sie ließ aber auch durchblicken, dass es sich dabei um ein Langzeitprojekt handle.

Zur Auseinandersetzung um die Vorratsspeicherung sämtlicher Verbindungs- und Standortdaten, die etwa beim Telefonieren im Fest- oder Mobilfunknetz und beim Internetzugang anfallen, siehe den Artikel auf c?t aktuell (mit Linkliste zu den wichtigsten Artikeln aus der Berichterstattung auf heise online): * Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten in der Telekommunikation (Stefan Krempl) / (jk/c?t)

Quelle: heise.de